Blankenheim – Michael Heller – der neue Bürgermeisterkandidat macht sich bekannt

geschrieben von Ulrike Luecke-Bongartz am 16. März 2015
Kategorie: Ideen vor Ort, Politik


 “Provinz ist keine Landschaft, sondern ein Zustand”
Manfred Rommel (*1928), dt. Politiker (CDU),
1974-96 Oberbürgermeister Stuttgart,
1995-99 Koordinator f.d. dt.-frz. Zusammenarbeit

 

Umrahmt von Mitgliedern der Findungskommission: ein strahlender Michael Heller, neuer Bürgemeisterkandidat für Blankenheim bei seiner 1. Vorstellung im Reetzer Bürgerhaus – Foto Luecke-Bongartz

Es ist noch gar nicht so lange her, da raunte es durch Blankenheims Gassen, dass ein neuer Bürgermeisterkandidat für  Blankenheim nicht in Sicht sei. Doch wenig später stellte sich das zum Glück als Irrtum heraus – und noch ein paar  Wochen später wurde aus dem Phantom eine reale Gestalt erkenn- und benennbar.

Michael Heller aus Blankenheim-Ripsdorf, 55 Jahre alt, Vater von 2 Söhnen und verheiratet seit 1988 mit Alexa, die  im Rathaus in der Gemeindeverwaltung ihren Dienst tut, wurde von der im Herbst letzten  Jahres gegründeten Findungskommission – bestehend aus jeweils 2-3 Vertretern der jeweiligen Ratsfraktion – nach  ausgiebiger Prüfung einstimmig für geeignet gehalten. Er stimmte dem Wunsch zu, als ihr Kandidat „in den Ring“ zu  gehen.

  • Parteilos

    Gut besucht war die Veranstaltung, auf der sich zum 1. Mal Michael Heller als neuer Bürgermeisterkandidat der Presse und interessierten BürgernInnen der Gemeinde Blankenheim vorstellte – Foto Luecke-Bongartz

  • seit 2010 als Kämmerer in Kall tätig und
  • als Fachbereichsleiter in vielen Bereichen
  • wie z.B. Finanzen,  Personal, Schule, Sport, Soziales, Jugend, IT  Organisation, Rat und Ausschüssen aktiv bewandert,

macht er einen  Eindruck, der fast zu schön ist um wahr zu sein. Doch auch ihm bleibt es nicht erspart, sich den vielen Fragen und  Wünschen der einzelnen Parteimitglieder und Bürgerinnen und Bürgern der ganzen Gemeinde Blankenheim zu stellen.

Es gibt viele Gründe in Blankenheim, fröhlich zu sein! Lassen wir uns überraschen, wie die Geschichte weiter geht! Sie hat ja just erst angefangen – Foto ULB

So wird er in den nächsten Wochen manchen Termin wahr nehmen, der  ihm einen noch besseren Überblick über seine zukünftigen Aufgaben geben wird und bei dem ihn nicht nur die Mitglieder der  verschiedenen Parteien erstmals – oder noch besser – kennen lernen können. Möge ihm das Lachen nicht vergehen!

Rolf Hartmann, der nun schon seit einigen Wochen erkrankte amtierende Bürgermeister von Blankenheim, hatte sich bis  heute Mitte März zu keinem Zeitpunkt vorher festlegen wollen, ob er noch ein 3. Mal kandidieren werde. So ergab es  sich, dass die Politik das Heft des Handelns in die Hand nahm, denn in Blankenheim stehen viele Entscheidungen an, die  einer guten, einsatzfähigen und in vielen Bereichen kompetenten Führung bedürfen.

Noch bis zum 4. April ist im Eifelmuseum die Ausstellung “Ideensammlung Masterplan der Studenten der RWTH Aachen” zu sehen – viele Anregungen sind so schön dargestellt, dass man sich ein Bild machen kann, wie die Altstadt von Blankenheim wieder erblühen kann – Foto Luecke-Bongartz

Angesichts der hervorragenden Leistungen des – von vielen Bürgerinnen und Bürgern seit 2010 erarbeiteten – Leitbild  Blankenheim 2025 und der anschließenden konstruktiven Arbeit des Blankenheim-Forums, die zuletzt in den verschiedenen  Vorschlägen des „Masterplans zur Erneuerung der Blankenheimer Altstadt“ von Prof. Westerheide und seine StudenteInnen  der RWTH Aachen mündeten, kann sich der künftige Bürgermeister der Gemeinde Blankenheim schnell und unbürokratisch –  auch in einem der kritischsten Bereiche der Gemeinde – einen eigenen Überblick verschaffen, ohne vor „Lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen“. 

Der berufliche Werdegang von Michael Heller lässt ahnen, dass er als hoffentlich zukünftiger Bürgermeister der Gemeinde Blankenheim, die unterschiedlichen Vorstellungen, Wünschen und Machbarkeiten gut gestaltend und ordentlich  verwaltend erledigen kann.

Ein schöner Blick auf Burg und Curtius Schulten Platz, wenn man vom Bürgerbüro aus den hinteren Eingang benutzt, lässt die Schätze ahnen, die Blankenheim zu bieten hat. Die Gemeinde hat viele Leuchttürme und kann sehr stolz darauf sein – Foto Luecke-Bongartz

Eine gut geführte Verwaltung mit viel Sachverstand in guten Köpfen und dem Herz am richtigen Fleck werden notwendig sein, Blankenheim zu neuer Blüte zu verhelfen, die es ermöglicht, im Wettbewerb mit  vielen anderen Gemeinden in näherer und weiterer Umgebung selbstbewusst und fröhlich seinen Anteil an Beachtung und Besuchen zu erringen.

Von florierendem Tourismus, blühender Wirtschaft, die ins Bild passt und einer ausgeglichenen Mischung von „Jungen und Alten“, die ihren Platz hier – entweder für immer oder nur zeitweilig – findet, träumen schon lange viele Bürgerinnen und  Bürger der Gemeinde Blankenheim. Scheint sich nun aber allmählich auf verschiedenen Ebenen abzuzeichnen, dass doch noch etwas daraus wird!

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5 Kommentare zu “ Blankenheim – Michael Heller – der neue Bürgermeisterkandidat macht sich bekannt ”

  1. Jürgen Krämer sagt:

    Ich wünsche Michael viel Glück und Erfolg. Mögen die Kritiker endlich schweigen, oder sich öffentlich zu Wort melden. Aber immer nur hinter vorgehaltener Hand zu kritisieren, ist einfach nur schlechter Stil. Michael Kopf hoch und nochmals Glück und Erfolg.

  2. Roland Wolff sagt:

    Hut ab Frau Luecke-Bongartz! Lesenswerter Bericht über den Bürgermeisterkandidaten Heller. Wertneutral und positiv; ganz im Gegenteil zum Puder… Bericht. Man kann auch alles und jeden in der Gemeinde mies machen!

  3. Barbara Röll sagt:

    Hallo Ulrike,

    den Bericht über unseren evtl.zukünftigen Bürgermeister finde ich sehr gut und ebenfalls positiv.Ich denke, versuchen sollten wir es – auch mit dunklen Haaren, graue bekommt er dann schon :-).
    Gruß Barbara

  4. Erich Krings sagt:

    Ich finde es nicht gut das man den jetzt amtierenden Bürgermeister Rolf Hartmann so hinstellt, als hätte er uns in den Ruin gewirtschaftet.
    Das er Fehler gemacht hat, stimme ich zu, aber wer macht keine Fehler. Sein persönlicher Einsatz und die Bürgernähe war beeindruckend. Einen Michael Heller, als den zukünftigen Messias, schon jetzt zu feiern ist wohl verfrüht. Bisher hat er noch nicht eigenverantwortlich arbeiten müssen, sondern seine Entscheidungen wurden in Kall noch von 2 Vorgesetzten abgesegnet. Die persönliche Nähe zu vielen Mitarbeiter der Verwaltung sowohl im positiven wie im negativen Bereich werden eine unvoreingenomme Leitung der Verwaltung verhindern. Ich habe bei vielen Bürgern und Kommunalpolitikter den Eindruck, das man unbedingt einen neuen Bürgermeister stellen will, egal ob der zukünftige Bürgermeister mehr qualifiziert ist oder nicht.
    Viele Grüße
    Erich Krings

  5. Ulrike Luecke-Bongartz sagt:

    Hallo Herr Krings,
    was Sie da aber auch alles aus meinem Artikel heraus lesen, ist ja richtig spannend und verwunderlich dazu! Wer macht denn Rolf Hartmann einen Vorwurf? Na, na, na – da sag ich aber nur , auch Zwischen-den-Zeilen-lesen will gelernt sein.
    Demokratie ist ein sehr mühsames Geschäft, denn man muss sich unter anderem permanent mit seinem übermütigen Ego auseinander setzen. Einem (noch) einsamen Bürgermeisterkandidaten schon so spitz zu kommen, wo doch noch gar nicht klar ist, ob er überhaupt kämpfen muss, da der “alte” Hase noch keineswegs Lust zeigt, sich diesen Knochenjob noch eine Legislaturperiode weiter zuzumuten. Er grübelt noch zu Recht!
    Und dann lesen Sie doch bitte auch einmal den Artikel von mir über Rolf Hartmann seinerzeit. Jeder bekommt seine Chance und bevor die Fehler nicht gemacht sind, muss man sie auch nicht an die Wand malen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass Herr Heller sich als Messias sieht,so blöd kann keiner sein – und ich erinnere mich auch nicht,ihn so dargestellt zu haben!
    Nun, wie sagen Sie ganz richtig: “Es sind viele Fehler gemacht worden…” und wie sage ich ganz richtig?: “Dann schaun wir mal, ob und wer was draus gelernt hat”. Zutrauen sollte man es jedem, etwas dazu zu lernen, auch wenn es manchmal schwer fällt, das Zutrauen!
    Die Flinte ins Korn zu werfen,bevor der Bär erlegt ist, finde ich schon ziemlich dumm. Aber noch dümmer ist es, den Hasen mit dem Igel zu verwechseln und den Bären für erlegt zu halten, so lange er noch rum läuft.
    Auch die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Blankenheim bekommen, was sie sich gewünscht haben, denn wie heißt es so schön: “Wie der Herr so’s Gescherr”!

    Und ob und was Herr Heller weswegen oder nicht dann demnächst vielleicht tut, tun kann oder läßt, weil es gar nicht dran ist, na, wer die “Wahrheitskugel” hat, der möge sich bei mir melden, damit ich auch mal einen Blick drauf werfen kann!!

    Würde mir die Arbeit erleichtern und ich brauchte nicht so oft angestrengt und logisch zu nachzudenken…. mit gesicherten Fakten arbeiten und diese als Grundlage für Überlegungen nehmen, darauf sollte man schon achten! Latrine aber und Dummdödelgeschätz gehören bestimmt nicht zur Suche nach dem Weg in ein gute Zukunft Blankenheims in 17 Orten!

    Lieber Herr Krings, auch wenn mich Ihre Zeilen etwas merkwürdig angemutet haben, denn mir schien nicht so, dass ich einen Artikel schrieb, der solche Reaktion auszulösen im Stande sei, so danke ich Ihnen doch sehr, dass Sie “zur Feder” griffen und einen Kommentar abgaben!!! (Herr Hartmann wird es Ihnen vergelten!) Das tun, wie wir sehen, die Wenigsten. Also vielen Dank und gute Zeit noch bis zum nächsten Wortgefecht, wünsche ich Ihnen! Es grüßt Sie D/I/E ULB

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