Natur, Kunst und Kultur – auch die Gemeinde Blankenheim erwacht zu neuer Blüte!

geschrieben von Ulrike Luecke-Bongartz am 14. April 2012
Kategorie: Ideen vor Ort, Kunst & Kultur


Ein Bilderbuch ähnlicher Sommertag - hier zeigt sich Blankenheim Kernort von seiner schönsten Seite - Foto Luecke-Bongartz

Wandlungssicher und mit weiblicher Gestaltungskraft
ist die Gemeinde Blankenheim auf neuen Pfaden unterwegs.
Manch ungeduldiger Geist aber tät gut daran, den klugen Goethe
nicht aus den Augen zu verlieren:

 “Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun.”
Johann Wolfgang von Goethe

Es reihen sich in den letzten Wochen eine ganze Menge erfreulicher Ereignisse aneinander, von denen hier ein wenig zu erzählen, mir mittlerweile ein Herzensbedürfnis geworden ist. Wie mit dem Blick durch ein Kaleidoskop, (dessen Übersetzung aus dem Griechischen mit ‚Schöne Formen sehen’ bei Wikipedia zu lesen ist), entfaltet sich vor meinen Augen immer öfter ein wunderbares Gegenwartsmuster.

Das Foto spricht für sich und wer bei der Auftaktveranstaltung dabei war, erinnert sich nur zu gut! - Foto Luecke-Bongartz

Ausgangspunkt all dieser Betrachtungen ist zweifelsohne die unübersehbar im Raum stehende Weiterentwicklung des Leitbildprozess Blankenheim 2025. Die kontinuierliche Beschäftigung dreier hartnäckiger Gruppen mit den Themen, die vielen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Blankenheim sowieso schon lange unter den Nägeln brennen und förmlich nach einer guten Lösung schreien, hat aber auch noch ein anderes Phänomen ans Licht gebracht.

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Blankenheim zieht nicht nur Kunst und Kultur an, was sich ja nun schon länger herumgesprochen hat und durch wiederkehrende Veranstaltungen über die Gemeindegrenzen hinaus in Einrichtungen seinen Platz fand, Blankenheim bringt in einem wunderbaren Klima Gestaltungskräfte ans Licht, die Durchreisende hier erst einmal gar nicht vermuten, geschweige denn auf den ersten Blick entdecken.

Corinne Schneiders Atelier in Hüngersdorf - Foto Luecke-Bongartz -

Erst kürzlich hatte ich das außerordentliche Vergnügen im Atelier von Corinne Schneider in Hüngersdorf, nicht nur ihre Kunstwerke ansehen zu dürfen, sondern ich begegnete dort auch einer Gruppe tatkräftiger, attraktiver Frauen unterschiedlichen Alters – allesamt aus Blankenheim oder der angrenzenden Umgebung. Sie hatten zusammen in der VHS Euskirchen an einem mehrtägigen Kurs teilgenommen, den die damaligen Familienministerin Ursula von der Leyen 2009/2010 ins Leben rief um Frauen zu stärken, die sich in der Kommunalpolitik erfolgreich engagieren möchten.

Gut geschult macht Kommunalpolitik richtig Freude und - wie man sieht - zufriedene Mienen danken es Ihnen!! - "What's your name?" s.u. - Foto Luecke-Bongartz -

Mit der Kommunikations-Trainerin Irena Bischoff trifft sich der Clan Reih um mehrmals im Jahr zum Informationsaustausch über Erlebtes und Geplantes im beruflichen und  politischen Alltag, zur Stärkung des entstandenen Netzwerks und zur reinen Freude über die schönen Dinge des Lebens. Überschäumende Fröhlichkeit, die sich ausgelassen durch verschiedene Themen bewegte, entfachte eine dynamische Stimmung, der längst nicht jeder gewachsen ist, die aber, wenn man sie aushält, Berge versetzt, und zwar im Handumdrehen!

luminale 2012 in Offenbach vom 15. bis 20. April 2012

Hier waren es die Kunstwerke von Corinne Schneider, die dazu einluden. So erfuhren wir bei der Gelegenheit gleich auch noch Details über die bevorstehende Lichtausstellung in Offenbach, an der sie mit ihrer Installation „Das Lichtpferd“ vom 15. bis 20. April in der Heyne Kunst Fabrik anlässlich der luminale 2012 teilnimmt.

Die in Göttingen geborene und in Köln aufgewachsene Künstlerin, studierte an der Fachhochschule in Köln Bildende Kunst und Freie Malerei. Seit 20 Jahren als frei schaffende Künstlerin tätig, hat sie besonderes Interesse an der Schnittstelle zwischen Malerei und Fotographie gefunden. Der Bereich der Lichtinstallationen gesellte sich dann später hinzu und im Dreiklang dieser Methoden der mit verschiedenen Materialien arbeitenden Powerfrau, verwundert es nicht, dass sie sich auch noch als freie Journalistin – unter anderem für den Schleidener Wochenspiegel – einen Namen gemacht hat. (Als sie sich vor 10 Jahren in Hüngersdorf für einen Altbau von 1828 entschied, war es für sie keine Frage alles daran zu setzen, dieses Haus liebevoll zu restaurieren, was ihr tatsächlich auch gelang.)

Dieser glückliche Umstand war es wiederum, der sie mit der Arbeitsgruppe des Leitbildprozess Blankenheim 2025 in Verbindung brachte, die sich zuletzt mit der Vorbereitung des neu zu gründenden BürgerForums befasste. Und hier erhielten wir dann wohltuenderweise unbeschwerte Zustimmung, dass es sich auf jeden Fall lohnt, sich auch als BürgerIn ohne politisches Mandat für das Gedeihen der Gemeinde Blankenheim einzusetzen.

- Die Künstlerin Corinne Schneider mit ihrem Lichtpferd - Foto: Martin Nolden

Mit künstlerischer Kreativität, weiblicher Intuition und gebildetem Sachverstand managed Corinne Schneider ihr Leben und möchte in Blankenheim  künstlerische Aktivitäten fördern und damit dem historischen Erbe Blankenheims und einmaligen Ambiente neues Ansehen  verleihen. „Weltweit gereiste Künstlerinnen und Künstler lassen sich in Blankenheim und Umgebung von der reizvollen Eifel inspirieren,“ berichtet sie mir. So schöpfen sie Kraft aus der Ruhe, dem wunderbaren, oft irrwitzig erscheinenden Licht, machen dem Entstehungsorten ihrer Werke alle Ehre und tragen sogar gar nicht mal so selten dazu bei, ihn in aller Welt bekannt zu machen.

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Die Natur der Eifel zeigt uns Menschen den Weg. Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter sind hier noch als unterschiedliche Jahreszeiten erfahrbar. Aus dem Trubel der Großstädte – vornehmlich entlang des Rheins – kommen immer mehr Zugereiste (oft sogar ehemalige Eifeltouristen) auf die Idee, sich nach ihrer Pensionierung – aber noch durchaus in rüstigem Alter – in Blankenheim und Umgebung nieder zu lassen. Längst als mündige Bürger der alleinigen Meinung politischer Parteien entwachsen, tragen sie mit dazu bei, dass das Leitbild Blankenheim 2025 der ganzen Gemeinde neues Leben einhaucht und die Einheimischen auch dadurch an ihr größtes Kapital erinnert, dessen diese sich manchmal gar nicht mehr so sehr bewusst sind.

Kunst und Kultur, traditionsreiche, architektonische Strukturen, eine unverwüstliche und robuste Natur und der kraftvolle Gestaltungswille der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Blankenheim gehören zu den Elementarteilchen glücklicher Zukunftsgestaltung und lassen uns alle auf ein gutes Gelingen dessen hoffen, was die – wie in ‚Der kleine Prinz’ von Antoine de Saint-Exupéry so schön beschrieben wird – die mit dem Herzen sehen (erkennen), den Augen aber verborgen bleibt.

Gruppenfoto (s.o.) von li nach re:
Sabine Kümpers-Petry, Barbara Wand, Annegret Milbert, Annegret Lewak, Bettina Eil, Corinne Schneider, I. Bischoff, Julia Lehner, Luzia Schumacher, Tanja Möllengraf;

Wer mehr wissen möchte über:

Corinne Schneider

luminale 2012 – 15.4.-20.4.2012

 

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